08.05.2012
  • Stresskompetenz ist Zukunftskompetenz
  • Praxisbuch „Soforthilfe bei Stress“ von Horst Kraemer erschienen

Hamburg, 8. Mai 2012 – Wird die Abteilung Personalentwicklung jetzt zur Gesundheitsmanagementzentrale in den Unternehmen? Die Diskussionen um den Wirtschaftsfaktor Arbeitskraft lassen dies fast vermuten. Wie kann jedoch die Leistungsfähigkeit einzelner Mitarbeiter und Teams gehalten werden? Horst Kraemer, Leiter der Brainjoin Deutschland AG hat dazu eine klare Haltung: „Stresskompetenz bedeutet Zukunftskompetenz und ist somit ein klarer wirtschaftlicher Faktor sowie Wettbewerbsvorteil für Unternehmer und Firmen.“ Auf der Personal Nord, der Fachmesse für Personalmanagement in Hamburg wird dieses Thema im Praxisforum 1 am 9. Mai um 10.10 Uhr diskutiert.

Kein Stress mit dem Stress: Nach diesem Motto führt die Brainjoin Deutschland AG unter der Leitung von Horst Kraemer seit Jahren gezielte Seminare und Coachings in Unternehmen und mit Personalentwicklern durch. Das zentrale Thema für die Teilnehmer lautet dabei: Wie gehen wir mit Informationsüberflutung, mit den zunehmenden stressbedingten Krankheiten und der Überforderung am Arbeitsplatz um? Auf der Personal Nord wird die Brainjoin Deutschland AG am Stand C.34 in Halle H aktuelle Erkenntnisse zur Prävention und Entwicklung im betrieblichen Gesundheitsbereich vorstellen.

Auf der Messe wird auch das neu erschienene Buch von Horst Kraemer: Soforthilfe bei Stress und Burn-out – das Praxisbuch (Kösel Verlag) präsentiert. In dem Ratgeber zeigen viele alltagstaugliche Übungen und Anleitungen Wege auf, die eigene Balance wieder zu finden und aus dem Burn-out-Kreislauf auszusteigen. Als Paperback sowie als ebook im Kösel Verlag erschienen. Erhältlich ab sofort im Buchhandel, bei amazon, libri, buecher.de, bol oder Weltbild. Rezensionsexemplare erhalten Sie über presse@brainjoin.de.

Fehlleistungen durch Stress?

Nicht verarbeiteter Stress sorgt für Schlafprobleme, Leistungsabfall, Kommunikationsstörungen und Konfliktanfälligkeit. Häufig sind die Folge Gereiztheit, Verspannungen, Erkrankungen, die nicht ausheilen, erhöhtes Unfallrisiko, Konzentrationsprobleme, die Zunahme von Fehlleistungen.

Stressbedingte Krankheiten sind ein enormer Kostenfaktor. Die Folgen für die Unternehmen manifestieren sich in Fehlerquoten und Ineffizienz, Krankheitstagen sowie den Verlust von Leistungs- und Wissensträgern. Die potentiellen „Massenbrände“ in einzelnen Abteilungen sind gefürchtet, denn Burn-out kann ansteckend wirken: Ausbleibender Erfolg, Missverständnisse und Frustration durch mangelnde Effizienz in Kommunikation und Lösungsfindung bleiben nicht bei einer Person, nicht bei einem Team und nicht bei einer Abteilung. Sie betreffen das ganze System eines Unternehmens.

„Unser systematischer Weg zur Business-Life-Balance ermöglicht es, schnell, wirksam und nachhaltig zu entspannen. Mittel- und langfristig werden zudem die individuelle Stresstoleranz und die Leistungsfähigkeit erhöht“, erklärt Horst Kraemer, Gründer von Brainjoin und Leiter der Brainjoin Akademie. Ein breites Angebot an Seminaren, Einzel- und Gruppen-Coachings zur Stressprävention und bei drohendem Burn-out ermöglicht eine individuelle Betreuung aller Mitarbeiter – vom Azubi bis in die Führungsetage.

TERMINE und Informationen

  • Vortrag von Horst Kraemer auf der Personal Nord: 9. Mai um 10.10 Uhr, Praxisforum 1: „Stresskompetenz = Zukunftskompetenz“
  • Anforderung des Stressprofiles zur Analyse über presse@brainjoin.de
  • Anforderung des Leitfadens für Führungskräfte über presse@brainjoin.de
  • Weiterführende Literatur: Kösel Verlag, Horst Kraemer, Soforthilfe bei Stress und Burn-out: Neue Energie in wenigen Tagen - Coaching mit Neuroimagination - Strategien der Vorbeugung, NEU im Kösel Verlag als Paperback und eBook erschienen: Das Praxisbuch Soforthilfe bei Stress und Burn-out

Über die Brainjoin Deutschland AG

Das Beratungsunternehmen Brainjoin wurde von Horst Kraemer gegründet und zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Stressbekämpfung. Die Brainjoin Akademie bietet neben Seminaren und Workshops auch zertifizierte Coach-Ausbildungen an. Mit gut ausgebildeten und geprüften Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum ist die Brainjoin Deutschland AG ein kompetenter Partner für Unternehmen und Personalentwickler. Das zentrale Aufgabengebiet ist die Aufklärungsarbeit und das Coaching zur Stressprävention und -bewältigung sowie zur Unfallverarbeitung.

Pressekontakt

Brainjoin Presseteam
Kattrepelsbrücke 1, 20095 Hamburg
Tel.: +49 40 3009 23 33
E-Mail: presse@brainjoin.de

03.05.2012

Am 09./10. Mai ist es wieder soweit. Die Personal Messe Nord in Hamburg
findet statt und Brainjoin ist wie bereits im letzten Jahr mit einem Stand
auf der Messe vertreten.

Schließlich befindet sich die Messe gerade einmal knappe 4 km entfernt vom
Hamburger Coaching Center. Nutzen Sie die Gelegenheit um mit unseren Coaches
zu sprechen, selbst einen Stresstest durchzuführen oder dem Vortrag von
Herrn Kraemer zu lauschen. Das Thema des Vortrages lautet: "Stresskompetenz
= Zukunftskompetenz " und findet am Mittwoch, den 09. Mai um 10:10 Uhr im
Praxisforum 1 statt. Hier erfahren Sie Hintergründe zur Methode
Neuroimagination®, aktuelle Trends im BGM und bekommen einen Blick in die
Praxis vermittelt. Hier wird erläutert, was effektives Stressmanagement
bedeutet und welche Anforderungen an die Personalentwicklung gestellt
werden. Falls Sie es nicht zu dem Vortrag schaffen, können Sie auch
anschließend mit Horst Kraemer, Leiter der Brainjoin Gruppe, auf unserem
Stand ein Gespräch führen (Stand C.34). Achtung: es gibt auch eine
Buchpremiere! Wir freuen uns Sie auf der Messe in Hamburg kennenzulernen.

17.04.2012

Kein Stress mit dem Stress: Nach diesem Motto führen die health 4 future AG (h4f AG) und die Brainjoin Akademie unter der Leitung von Horst Kraemer seit Jahren gezielte Seminare und Coachings in Unternehmen und mit Personalentwicklern durch. Das zentrale Thema für die Teilnehmer lautet dabei: Wie gehen wir mit Informationsüberflutung, mit den zunehmenden stressbedingten Krankheiten und der Überforderung am Arbeitsplatz um? Auf der 11. Fachmesse für Personalmanagement in Zürich, der Personal Swiss, wird die h4f AG am Stand J.06 in Halle 6 aktuelle Erkenntnisse zur Prävention und Entwicklung im betrieblichen Gesundheitsbereich vorstellen und im Praxisforum 4 am 17. April diskutieren.

Warum Stresskompetenz immer wichtiger wird?

Horst Kraemer äußert sich dazu im Interview der aktuellen Ausgabe von HR Today: http://www.hr-today.ch/hrtoday/de

Über die h4f Consulting AG und die Brainjoin Akademie

Die h4f Consulting AG mit Sitz in Zürich zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Stressbekämpfung und wird von Horst Kraemer geleitet. Horst Kraemer ist Senior Coach DBVC, Supervisor, Fachbuchautor und Dozent. Er zählt zu den Pionieren im Bereich der Stressbekämpfung, so beschäftigt er sich schon seit 1982 mit den Auswirkungen von Stress, Burn-out, Trauma und Gewalt. 2004 gründete Horst Kraemer das Beratungsunternehmen Brainjoin in der Schweiz, 2009 in Deutschland, er leitet heute die Brainjoin Akademie in Zürich und in Hamburg. Die Akademie bietet neben Seminaren und Workshops auch zertifizierte Coach-Ausbildungen an. Mit gut ausgebildeten und geprüften Mitarbeitern in der Schweiz und Deutschland sind die h4f Consulting AG und die Brainjoin Akademie kompetente Partner für Unternehmen und Personalentwickler. Das zentrale Aufgabengebiet ist die Aufklärungsarbeit und das Coaching zur Stressprävention und -bewältigung sowie zur Unfallverarbeitung.

24.02.2012

Die Frage, weshalb es zwischen Personen oder innerhalb einer Person zu Konflikten kommt, ist schlicht zu beantworten: es ist die Nichterfüllung von Bedürfnissen.
Natürlich ist die Entwicklung eines Konflikts und die Eskalation von Konflikten komplex, aber hinter diesen Konflikten steht immer ein oder mehrere nicht erfüllte Bedürfnisse.
In der Regel werden diese Bedürfnisse von Personen (z.B. nach Nähe oder Sicherheit) gar nicht oder sehr spät wahrgenommen. Und wenn sie wahrgenommen werden, gehen wir Menschen oft davon aus, dass das Gegenüber sie auch wahrnehmen muss und dafür verantwortlich ist, sie zu erfüllen. Dies ist ein Trugschluss, da ich als erwachsene Person selbst dafür verantwortlich bin, dass ich meine Bedürfnisse erfülle.
Bedürfnisbefriedigung ist der Motor für unsere Existenz. Den Wunsch, diese zu erfüllen, ist etwas ganz Normales. In unserem Alltagsleben verschwindet dieses Wissen oft.

Schema der Bedürfniserfüllung

Aggression gibt die Energie, die es zur Zielerreichung braucht. Sie kann ungehindert eingesetzt werden.
Das Ich ist in der Lage, für sein Bedürfnis zu sorgen, ohne einer anderen Person Schaden zuzufügen.

Die Stresshormone setzen Kräfte frei, die Kräfte werden genutzt. Alles bleibt in der Balance.

15.02.2012

Jeder Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Grundbedürfnis beginnt am 1. Tag der Geburt jedes Menschen. Ein Säugling ist davon abhängig, dass die Mutter (oder eine andere primäre Bezugsperson) dieses Grundbedürfnis befriedigt.

  • Wenn es z.B. Hunger hat und schreit, wartet es auf die Reaktion, dass der Hunger gestillt wird. Erfolgt eine zuverlässige Reaktion (Kontakt, Schutz und Erfüllung des Grundbedürfnisses Nahrung), wird sich eine innere Sicherheit bilden können, die dem Säugling die Botschaft vermittelt, dass es wert ist, berücksichtigt zu werden, dass es als Lebewesen mit seinen Grundbedürfnissen ernst genommen wird.
  • Bleibt die Reaktion aus, wird sich eine innere Unsicherheit entwickeln, die dem Kind mitteilt, das sein Schreien, sein Wesen mit seinen Grundbedürfnissen ignoriert werden und es der Aufmerksamkeit nicht wert ist. Damit bildet sich die Grundangst vor Beziehungsverlust.

Ein neugeborenes Kind reagiert auf das Empfinden der Mutter. Es spürt die Nähe und Präsenz und ebenso, wenn sie nicht vorhanden ist. Schon intrauterin interagiert es auf die Klangwelt und Stimme der Mutter. Und schon vor der Geburt reagiert ein Kind auf Spannungen der Mutter. (Das zeigt die neuere Säuglingsforschung).
Wenn also die Mutter gestresst ist, wirkt sich diese Unsicherheit auch auf das Kind aus und wird bei ihm als Erfahrung gespeichert. Beziehung und Stress hängen ganz eng zusammen.

Reagiert die Mutter (oder eine andere primäre Bezugperson) mit großer Unsicherheit und Selbstzweifeln auf Stresssituation (bezüglich des Kindes oder der eigenen Person), wird die Grundangst vor Beziehungsverlust aktiviert.

„Die Art und Weise, wie Zuwendung und Versorgung erfolgen, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bildung der inneren Sicherheit und des Werteempfindens. Ob eine Bezugsperson Zeit hat oder nicht, ob sie gehetzt ist oder ungeduldig wirkt, ob sie mit dem Kind Blickkontakt herstellt bei der Kommunikation, ob sie präsent ist oder gleichzeitig andere Dinge erledigt – all das hat Einfluss auf die Qualität der Herausbildung einer inneren Sicherheit.“ (aus: Das Trauma der Gewalt, Horst Kraemer, 2003)
Da ein Neugeborenes bis zum Kleinkindalter extrem von seinen Bezugpersonen abhängig ist, um seine Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wärme, Zuwendung und Geborgenheit und später das Gefühl des Angenommen- und Gemochtwerdens zu erfüllen, versucht es, die Beziehungen in seiner direkten Umwelt zu sichern. Das Kind eignet sich Fertigkeiten an, um ein Gleichgewicht der Kräfte im Bezugsfeld der Familie herzustellen oder zu wahren. Diese Fertigkeiten dienen der Sicherung des eigenen Überlebens.
Jeder Mensch macht also von Geburt an(und auch schon vorgeburtlich) eine Vielzahl von Beziehungserfahrungen. Je mehr innere Sicherheit in einer Beziehung vermittelt wird, desto mehr Selbstvertrauen und Selbstkompetenz kann ein Mensch entwickeln. Je mehr Unsicherheit in einer Beziehung vermittelt wird, desto mehr steigen Ängste vor Beziehungsverlust, die durch bestimmte Verhaltensmuster kompensiert werden.

Beziehungen stehen also ständig im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Angst. Aus diesem Wechselspiel entstehen vielfältige Verhaltensmuster, die einzig dem Ziel dienen, die innere Sicherheit zu erhalten. Die Qualität von frühkindlichen Beziehungserfahrungen wird tief im Menschen verankert. (Neuronale Verknüpfung)
Es entstehen im Laufe eines Lebens somit Beziehungsmuster, die das Grundgefühl der inneren Sicherheit und das Verhaltensmuster im Umgang mit Beziehungen bestimmen.

  • Beziehungserfahrungen prägen Verhaltensmuster
  • Verhaltensmuster dienen der Erhaltung der inneren Sicherheit

Es ist wichtig zu wissen, wie eng Stress und Beziehung zusammenhängen. In einem belastenden Ereignis oder Lebensabschnitt wird immer beziehungsgeprägter Stress mitaktiviert.

Das Grundsicherheitsgefühl entscheidet vorbewusst mit, als wie herausfordernd oder bedrohlich eine Situation eingeschätzt wird. Die daraufhin immer noch vorbewusste Bewertung der Wahrnehmung und die ausgelöste Reaktion erleben wir dann als mehr oder weniger stressig.

01.02.2012

Stress ist grundsätzlich etwas Gutes. Es ist die Reaktion unseres Körpers auf die Herausforderungen des Lebens und eine Hilfe diese Herausforderung mit Energie, Kraft und allem was in der Situation gefragt ist, zu bewältigen. Dazu gehört manchmal auch die Reduktion von der Vielzahl von Eindrücken oder die Reduktion der Komplexität der Ereignisse oder des Problems. Für kurze Momente sind das von der Natur genial geschaffene Prozesse, die unser Überleben in allen Qualitäten ermöglichen. Auf Dauer und in häufiger Anforderung mit ausbleibender Erholung wird Stress jedoch belastend. Dauert diese Zeit der Belastung weiter an, reagiert der Körper nicht nur funktionell auf den Stress, sondern die Strukturen verändern sich. Die Zuschaltung von Wahrnehmungskanälen wird dauerhaft, die Erholungsmöglichkeit reduziert sich, da der Körper dauerhaft Alarmzustand gehalten wird. Das führt dazu, dass die Zellen nicht mehr erneuert werden und die Verdauungs- und Regenerationsprozesse keinen Raum mehr finden. Das alles sind Folgen von ständig andauernden oder stets überhastendem Stress. Dieser Stress ist nicht gut und da ist es egal, ob dieses aus der Familie, aus dem Beruf, aus der inneren zerrissenen Persönlichkeit, aus belastenden Machterleben oder anderen Quellen des Lebens kommt.

Daraus folgt: Moderater Stress mit wechselndem Anspannungs- und Entspannungspotenzial ist günstig für die Vitalität und die eigene Leistungsfähigkeit. Der überfordernde und andauernde Stress hingegen ist in jederlei Hinsicht ungünstig und führt zu einer Entspannungsstörung, die nicht selten nach einem gewissen Zeitraum im Burnout endet. Deshalb ist es letztendlich die Kunst für jeden einzelnen Menschen eine gelungene Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung zu erreichen. Hinzu kommt, dass dieses selbstgesteuert geschehen sollte, damit sie selbstbestimmt entscheiden wann Sie angespannt sind und wann entspannt. Dieses ist letztendlich auch das Geheimnis von einem erfolgreichen Stressmanagement. Würde man das Stresslevel von einer Person messen, würde sich dementsprechend eine Wellenbewegung ergeben mit einem ständigen und selbstgesteuerten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Dieses ist auch eines unserer Ziele im Coaching mit unseren Kunden, damit Sie mit klaren Kopf die gewünschten Leistungen erbringen können.

26.01.2012

Unter Stress versteht man das biologische Zusammenspiel unserer Antriebshormone mit den Immunbotenstoffen, die nach einer Anspannung für die Entspannung und die Regeneration verantwortlich sind. Die Antriebshormone geben uns Power, die Immunbotenstoffe sorgen dafür dass wir entspannen, tief schlafen, und Krankheiten abgewehrt werden können.

So sorgt der normale Stress für unsere Aktionsbereitschaft, setzt uns in Bewegung und in Verbindung mit unserem Immunsystem hält Stress uns gesund und sorgt für die dringend benötigte Regeneration. Diese Regeneration braucht den Tiefschlaf indem unsere Zellerneuerung stattfindet und auch die belastenden Erlebnisse des Tages verarbeitet werden. Dies funktioniert indem nachts im Traum die Erlebnisse des Tages die nicht verarbeitet sind geträumt werden. Da der Traum im Tiefschlaf stattfindet, wissen wir dies nach dem Aufwachen am nächsten Tag nicht mehr, und ebenso merken wir nicht, wie wir während des Traumes mit den Augen „Rechts-Links-Bewegungen“ machen; diese sorgen dafür dass der geträumte Stoff von der einen Hirnseite auf die andere Hirnseite wandert, und zwar dorthin, wo unsere verarbeiteten Erlebnisse abgespeichert sind. Unverarbeitete Belastungserlebnisse werden nachts so verarbeitet. Eine Überdosis an Stress schafft ein Ungleichgewicht zwischen dem Antriebshormon Cortisol und den Entspannungs- und Regenerationsstoffen, den Immunbotenstoffen. Wenn dann die Balance zwischen Antriebshormonen und Entspannungsstoffen nachhaltig gestört ist kommt es zu dem, was allgemein unter Stress verstanden wird: Der Körper kann sich nicht mehr entspannen, der Schlaf wird nachhaltig schlechter und schlechter und mit der fehlenden Erholung wird die Stressspirale soweit nach oben geschraubt, dass der Tiefschlaf nicht mehr stattfindet.

Diese Situation kann schlagartig binnen Sekunden stattfinden: Wird dies durch dramatisch empfundene Ereignisse ausgelöst sprechen wir von Psychotraumatisierung. Wenn dies aber schleichend geschieht, und somit auch keinem Einzelerlebnis zugeordnet werden kann, sprechen wir von Stressschäden und in der Folge von Burn-out, wenn eine Schwelle überschritten ist. In der Auswirkung und Konsequenz sind die Folgen aber ähnlich. Das Gehirn verliert seine neuronale Flexibilität, kann sich nicht mehr so wie gewohnt verschalten, kann nicht mehr für Entspannung und Erholung und somit für Regeneration sorgen.

In der Folge muss der betroffene Mensch mit einer reduzierten Lebensfähigkeit klarkommen: Er kann nicht wie gewohnt auf seine Denk-, Merk-, und Konzentrationsfähigkeit zurückgreifen, kann nicht mehr richtig schlafen und wenn, erholt er sich nicht durch den Schlaf. Der Körper verspannt sich – was immer zu diversen, oft diffusen Schmerzen führt. In diesem Zustand wird oft schleichend die emotionale Stabilität instabil was zu Problemen in allen sozialen Kontexten führt. Da die Reaktionsfähigkeit und die Leistungskompetenz drastisch abnehmen, steigern sich in diesem Zustand Fehler in allen Bereichen. Gepaart mit Vergesslichkeit bildet dies die Grundlage erneuerter Belastungszunahmen die dann die ganzen Symptome weiter verstärken. Dieser Prozess kann sich über Jahre beständig hinziehen oder aber auch innerhalb von kurzer Zeit einen dramatischen Punkt erreicht haben – meist endet er in einer Knock-out Situation, das Gehirn ist so fragmentiert, dass es eine Teilabstellung veranlasst – nichts geht mehr. Dieses klassische Burn-out schützt den Körper vor schlimmeren Schädigungen: Funktionsstörungen des Körpers gipfeln ansonsten in Infarkten (Hirninfarkt = Schlaganfall, Niereninfarkt, Herzinfarkt) wenn die Sicherung Burn-out nicht funktioniert ist diese Gefahr extrem gross. Darum hat die Natur diesen Notschalter eingebaut: der Mensch kann nicht mehr seine Kraft nutzen, der Zugang ist versperrt um sich nicht weiter zu Grunde zu richten. Im Burn-out-Zustand funktioniert der Mensch nicht mehr wie gewohnt. Das vegetative Nervensystem sorgt für diese Reihe von eben beschriebenen Störungen. Trotz grösster Willensanstrengung gelingt es bei einem echten Burn-out nicht, den Zugang zu der gewohnten Kraft und den Kopf klar zu bekommen.

17.01.2012

Am 21. -23. März ist es in Hamburg wieder soweit. Die nächste Coaching-Ausbildung zum Neuroimaginationscoach startet. Gab es früher nur die Möglichkeit diese Ausbildung in der Schweiz zu genießen, wird Sie jetzt zum zweiten Mal in Deutschland angeboten. Doch wozu befähigt die Ausbildung zum NI-Coach?

Das Level 1 der Brainjoin-Akademie

Die Neuroimagination® ist ein sehr wirksames Instrument, wenn es um die Definierung und Erreichung von Zielen geht, wenn es um die Steuerung von Emotionen geht und wenn das eigene Handlungsspektrum so breit wie irgend möglich gestaltet werden soll. Der Level 1 Coach hat in der Weiterbildung die Technik der Neuroimagination® erlernt und erprobt. Er kann Gesprächsführung, Ressourcenorientiert und Lesungsorientiert gestalten. Er kann Zielambivalenzen erkennen und damit arbeiten, so dass die Person eine eigene positive und eindeutige Zielentwicklung vor Augen hat und in geeigneten Prozessschritten darauf zu bewegen kann. Der Coach kann mit Glaubenssätzen arbeiten, die sich für den Coachee als limitierend erweisen und dadurch alte Blockierungen überwinden. So gelingt es den Handlungs-, Verhaltens- und Wahrnehmungsbereich des Coachees breiter und zufriedenstellender zu gestalten.

Die Persönlichkeit des Coaches selbst wird mit den Instrumenten der Neuroimagination® ebenfalls zu einem größeren Bewusstseinsgrad sowie einem erweiterten Handlungsspektrum geführt, so dass der Coach aus eigener Erfahrung und mit gutem Beispiel in einer sehr abgegrenzten und bewussten Weise mit den Anliegen des Coachees umgehen kann. Der Coach kennt selber seine Stressbelastung und sorgt als Coach dafür, dass er selber stets gesund, fit und aufmerksam für die Belange des Kunden eintreten kann und seine Grenzen so aufrecht erhält, das es seine eigenen Impulse aus dem Coaching nur im Sinne und im Dienste des Kunden Eingang finden und er selber dabei gesund und vital bleibt.

Die Weiterbildungsteilnehmer setzen sich mit den besonderen Anforderungen auseinander, die das Coaching von Führungskräften betrifft, welche Anforderungen Führungskräfte in verschiedenen Unternehmen und Unternehmensstrukturen bewältigen müssen und welche Ausprägung ihre Persönlichkeit dafür braucht oder um welche Ausprägungen die Persönlichkeit der Führungskraft noch erweitert werden muss. Inwieweit Führungskräfte selbst auch Coachingtechniken für die Führung der Mitarbeiter einsetzen können wird ebenfalls in der Coaching Ausbildung thematisiert. Des weiteren beschäftigen wir uns mit dem speziellem Anforderungs- und Rahmenprofil als Coach in Unternehmungen. Die Dynamik in Change-Prozessen und mögliche Impulse zur Organisationsentwicklung werden im Anschlussblock thematisiert. Neben dem Teamcoaching als Ausblick der weiteren Entwicklung, werden Rituale im Coaching thematisiert und dem Ausbildungsteilnehmer Coachingtools an die Hand gegeben, mit denen die Neuroimaginationscoaches über den Rahmen der Weiterbildung hinaus kreativ werden und im Sinne ihrer Kunden Coachings gestalten können.

Wir freuen uns darauf, eine weitere Coaching-Ausbildung in Deutschland durchzuführen. In der Coaching-Ausbildung, die mit maximal 16 Teilnehmern starten wird, sind auch noch wenige Plätze frei. Bei Interesse melden Sie sich doch einfach unter: 040-300 92 333